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Ein Weihnachtself auf Entdeckungsreise
Teil 9: Einsam

„Du bist ja ein ganz lustiger Bursche!“, sagte die junge Frau lachend. „Dreiundzwanzig ... Dass du überhaupt so weit zählen kannst, ist bemerkenswert!“
„Ha, nun hast du ja doch gelacht! Vielleicht sind das einfach nicht die richtigen Leute für dich. Wenn du dich einsam fühlst, bist du wahrscheinlich in der falschen Gruppe“, überlegte der kleine Elf laut.
„Ja, ich glaube, das stimmt. Meine Freunde warten schon seit einer Stunde auf mich. Ich sollte zu ihnen gehen!“ Lisa berührte den Elfen an der Schulter. Dann stand sie auf und schnappte sich ihre Jacke. Doch dann hielt sie plötzlich inne.
„Bist du wirklich von zu Hause weg, Schätzchen?“ Aber von dem kleinen Elfen war bereits nichts mehr zu sehen.
Theo war so rasch er konnte aus dem Gebäude geflüchtet.
„Was habe ich nur getan? Wie konnte ich je das Weihnachtswunderland verlassen?“, dachte der Weihnachtself bekümmert. Er fühlte sich einsam. In der Menschenwelt gab es keinen Ort für ihn. Theo vermisste die Süssigkeiten, er vermisste das Schlittenfahren und das Kerzenziehen. Er vermisste die sprechenden Tiere, das Singen und das Aufsagen von Versli. Aber am allermeisten vermisste er seine Freunde.
Die Nacht war angebrochen. Doch Theo konnte keine Sterne entdecken, welche er hätte begrüssen können. Der kleine Elf war furchtbar müde. Es war ein langer Tag gewesen. In einer kleinen Gasse fand Theo eine Kartonschachtel. Er stieg hinein und kauerte sich zusammen.
„Wie komme ich denn nur zurück?“, flüsterte Theo. Eine dicke Träne lief ihm die Wange hinab. So schlief der kleine Weihnachtself traurig und erschöpft ein.
Theo träumte von seinem Zuhause. Er sah Nathan, Noël und Niklas im Wald, wie sie einen Schneemann bauten. Nathan befestigte gerade das Rüebli, das zur Nase wurde, und Niklas legte zum Schluss noch einen bunten Schal um den Hals des Schneemannes. Theo wollte unbedingt heim, und so beschloss er, am nächsten Tag den dunklen Wald zu suchen.

#Bimbosan #Weihnachtsgeschichte
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8 hours ago

Ein Weihnachtself auf Entdeckungsreise
Teil 9: Einsam

„Du bist ja ein ganz lustiger Bursche!“, sagte die junge Frau lachend. „Dreiundzwanzig ... Dass du überhaupt so weit zählen kannst, ist bemerkenswert!“
„Ha, nun hast du ja doch gelacht! Vielleicht sind das einfach nicht die richtigen Leute für dich. Wenn du dich einsam fühlst, bist du wahrscheinlich in der falschen Gruppe“, überlegte der kleine Elf laut. 
„Ja, ich glaube, das stimmt. Meine Freunde warten schon seit einer Stunde auf mich. Ich sollte zu ihnen gehen!“ Lisa berührte den Elfen an der Schulter. Dann stand sie auf und schnappte sich ihre Jacke. Doch dann hielt sie plötzlich inne. 
„Bist du wirklich von zu Hause weg, Schätzchen?“ Aber von dem kleinen Elfen war bereits nichts mehr zu sehen.
Theo war so rasch er konnte aus dem Gebäude geflüchtet. 
„Was habe ich nur getan? Wie konnte ich je das Weihnachtswunderland verlassen?“, dachte der Weihnachtself bekümmert. Er fühlte sich einsam. In der Menschenwelt gab es keinen Ort für ihn. Theo vermisste die Süssigkeiten, er vermisste das Schlittenfahren und das Kerzenziehen. Er vermisste die sprechenden Tiere, das Singen und das Aufsagen von Versli. Aber am allermeisten vermisste er seine Freunde.
Die Nacht war angebrochen. Doch Theo konnte keine Sterne entdecken, welche er hätte begrüssen können. Der kleine Elf war furchtbar müde. Es war ein langer Tag gewesen. In einer kleinen Gasse fand Theo eine Kartonschachtel. Er stieg hinein und kauerte sich zusammen. 
„Wie komme ich denn nur zurück?“, flüsterte Theo. Eine dicke Träne lief ihm die Wange hinab. So schlief der kleine Weihnachtself traurig und erschöpft ein.
Theo träumte von seinem Zuhause. Er sah Nathan, Noël und Niklas im Wald, wie sie einen Schneemann bauten. Nathan befestigte gerade das Rüebli, das zur Nase wurde, und Niklas legte zum Schluss noch einen bunten Schal um den Hals des Schneemannes. Theo wollte unbedingt heim, und so beschloss er, am nächsten Tag den dunklen Wald zu suchen.

#Bimbosan #Weihnachtsgeschichte

Ein Weihnachtself auf Entdeckungsreise
Teil 8: Gelächter

In der Mitte des Raumes war ein Weihnachtsbaum, Kerzen brannten, Papierschneeflocken hingen von der Decke, und es roch nach Theos geliebten Zimtsternen.
„Jetzt habe ich meinen Ort gefunden. Wie fröhlich es hier doch ist!“, dachte der kleine Elf.
Männer und Frauen in eleganten Kleidern standen in Gruppen. Von überall her war Gelächter zu hören. Theo durchschritt den Raum mit einem breiten Lächeln. Der Samichlous war nicht zu sehen, aber das störte ihn nicht einmal.
Bei näherem Hinsehen bemerkte der Elf, dass die Kerzen keine echten Flammen hatten. Ebenso roch der Weihnachtsbaum gar nicht nach Tanne. Als er ein Güetzi probierte, war es trocken und viel zu süss.
In einer Ecke des Raumes sass eine junge Frau. Sie war allein und nippte an einer dunkelroten Flüssigkeit. Instinktiv ging Theo zu ihr.
„Hallo!“, sagte der Elf.
Die Frau guckte überrascht hoch. „Hallo.“ Die Pailletten auf ihrem Kleid funkelten im Halbdunkel.
„Warum lachst du nicht mit den anderen Menschen?“, fragte Theo.
„Weil niemand mit mir lachen will“, antwortete sie leise.
„Dann musst du einen Witz erzählen. Ich kenne einen guten! Der geht so; zwei Elfen –“
„Daran liegt es nicht. Wie heisst du, Schätzchen?“, fragte sie sanft lächelnd.
„Theo Tannenzweig, und du?“
„Lisa Baumann. Solltest du nicht zu Hause sein? Ist dein Papa oder deine Mama hier?“
„Aber nein, ich bin von zu Hause weggegangen“, antwortete Theo.
Lisa starrte ihn bestürzt an: „Aber wie alt bist du denn? Vier?“
„Nicht doch, ich bin dreiundzwanzig!“, sagte der Elf stolz.

#Bimbosan #Weihnachtsgeschichte
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2 days ago

Ein Weihnachtself auf Entdeckungsreise
Teil 8: Gelächter

In der Mitte des Raumes war ein Weihnachtsbaum, Kerzen brannten, Papierschneeflocken hingen von der Decke, und es roch nach Theos geliebten Zimtsternen. 
„Jetzt habe ich meinen Ort gefunden. Wie fröhlich es hier doch ist!“, dachte der kleine Elf.
Männer und Frauen in eleganten Kleidern standen in Gruppen. Von überall her war Gelächter zu hören. Theo durchschritt den Raum mit einem breiten Lächeln. Der Samichlous war nicht zu sehen, aber das störte ihn nicht einmal. 
Bei näherem Hinsehen bemerkte der Elf, dass die Kerzen keine echten Flammen hatten. Ebenso roch der Weihnachtsbaum gar nicht nach Tanne. Als er ein Güetzi probierte, war es trocken und viel zu süss.
In einer Ecke des Raumes sass eine junge Frau. Sie war allein und nippte an einer dunkelroten Flüssigkeit. Instinktiv ging Theo zu ihr.
„Hallo!“, sagte der Elf.
Die Frau guckte überrascht hoch. „Hallo.“ Die Pailletten auf ihrem Kleid funkelten im Halbdunkel.
„Warum lachst du nicht mit den anderen Menschen?“, fragte Theo.
„Weil niemand mit mir lachen will“, antwortete sie leise.
„Dann musst du einen Witz erzählen. Ich kenne einen guten! Der geht so; zwei Elfen –“
„Daran liegt es nicht. Wie heisst du, Schätzchen?“, fragte sie sanft lächelnd.
„Theo Tannenzweig, und du?“
„Lisa Baumann. Solltest du nicht zu Hause sein? Ist dein Papa oder deine Mama hier?“
„Aber nein, ich bin von zu Hause weggegangen“, antwortete Theo.
Lisa starrte ihn bestürzt an: „Aber wie alt bist du denn? Vier?“
„Nicht doch, ich bin dreiundzwanzig!“, sagte der Elf stolz.

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