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Ein Weihnachtself auf Entdeckungsreise
Teil 5: Rücksicht

Theo liess sich durch den Blick des Mannes nicht einschüchtern.
„Was hat denn dein Sohn?“
„Er hat Grippe“, sagte der Mann seufzend.
„Was ist das?“, fragte der kleine Elf.
„Das ist eine Krankheit. Es geht ihm ganz schlecht.“
Das brachte den kleinen Elfen zum Grübeln. Der Mann litt sichtbar.
„Also Herr Schmid –“, begann Theo.
„Nenn mich Ben, Kleiner.“
„So kannst du dich nicht behandeln lassen, Ben. Dort wo ich herkomme, legen wir viel Wert darauf, Rücksicht auf andere zu nehmen. Jeder Elf – und jeder Mensch – hat Rücksicht verdient.“ Theo legte seine kleine Hand auf Bens. Die Berührung wirkte wie ein Funke, und Zuversicht machte sich in Ben breit.
Er hielt kurz inne und dachte über Theos Worte nach. „Du bist ganz schön weise, Kleiner, wenn auch etwas seltsam. Weisst du was; ich werde mit meiner Chefin reden und ihr von meinem Sohn erzählen. Und wenn ich schon dabei bin – ich sollte endlich mal meine Ferientage einlösen.“ Ben stand auf. „Aber du solltest nun wirklich gehen, du gehörst hier nicht hin.“

So stand der kleine Weihnachtself einige Minuten später wieder an der Strasse – glücklicherweise hatte er eine Treppe gefunden.
„Ich gehöre nicht hierhin ... Mag schon sein“, dachte Theo. „Wo find ich denn einen fröhlicheren Ort?“ Da fiel ihm ein Schild auf: Darauf war ein Tannenbaum und darunter ein Pfeil, der nach rechts zeigte. Das musste sein Ort sein.

#Bimbosan #Weihnachtsgeschichte
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vor 2 Tagen

Ein Weihnachtself auf Entdeckungsreise
Teil 5: Rücksicht

Theo liess sich durch den Blick des Mannes nicht einschüchtern.
„Was hat denn dein Sohn?“
„Er hat Grippe“, sagte der Mann seufzend.
„Was ist das?“, fragte der kleine Elf.
„Das ist eine Krankheit. Es geht ihm ganz schlecht.“
Das brachte den kleinen Elfen zum Grübeln. Der Mann litt sichtbar.
„Also Herr Schmid –“, begann Theo.
„Nenn mich Ben, Kleiner.“
„So kannst du dich nicht behandeln lassen, Ben. Dort wo ich herkomme, legen wir viel Wert darauf, Rücksicht auf andere zu nehmen. Jeder Elf – und jeder Mensch – hat Rücksicht verdient.“ Theo legte seine kleine Hand auf Bens. Die Berührung wirkte wie ein Funke, und Zuversicht machte sich in Ben breit.
Er hielt kurz inne und dachte über Theos Worte nach. „Du bist ganz schön weise, Kleiner, wenn auch etwas seltsam. Weisst du was; ich werde mit meiner Chefin reden und ihr von meinem Sohn erzählen. Und wenn ich schon dabei bin – ich sollte endlich mal meine Ferientage einlösen.“ Ben stand auf. „Aber du solltest nun wirklich gehen, du gehörst hier nicht hin.“

So stand der kleine Weihnachtself einige Minuten später wieder an der Strasse – glücklicherweise hatte er eine Treppe gefunden.
„Ich gehöre nicht hierhin ... Mag schon sein“, dachte Theo. „Wo find ich denn einen fröhlicheren Ort?“ Da fiel ihm ein Schild auf: Darauf war ein Tannenbaum und darunter ein Pfeil, der nach rechts zeigte. Das musste sein Ort sein.

#Bimbosan #Weihnachtsgeschichte

Ein Weihnachtself auf Entdeckungsreise
Teil 4: Arbeit ganz anders

„Und jetzt?“, dachte Theo. Und just im selben Moment fing die graue Box an, nach oben zu fahren. Noch bevor sich der kleine Elf vom Schreck erholen konnte, gingen die Türen wieder auf. Der Mann stieg aus. Theo ging ihm schnell nach, bevor die unheimliche Box sich wieder zu bewegen anfing. Sie durchschritten einen grossen Raum. Er ähnelte der Güetzifabrikhalle des Weihnachtswunderlandes, nur dass es an Fröhlichkeit mangelte. Überall standen Schreibtische, und die Menschen daran sprachen ernst in Drähte an ihren Mündern.
Plötzlich hielt der Mann vor Theo an und drehte sich zu ihm um.
„Folgst du mir etwa, Bub?“, sagte der Mann.
„Ich heisse Theo Tannenzweig, nicht Bub, Herr Mensch.“
„Mach, dass du wegkommst; das ist kein Ort für Kinder.“
Der Mann setze sich an einen Schreibtisch und setzte einen Haarreif mit Draht vor dem Mund auf, wie ihn Theo schon bei den anderen Menschen gesehen hatte.
Der Mann sah erneut auf seine Armbanduhr und seufzte schwer.
„Wie heisst du denn, Herr Mensch?“, fragte der kleine Weihnachtself.
„Ich habe zu tun! Hau ab!“, zischte ihn der Mann unwirsch an.
„Was hast du denn zu tun? Ich kann ganz toll arbeiten!“
Der Mann schloss die Augen und rieb sich die Schläfen. Da kam ein weiblicher Mensch, eine Frau, an den Schreibtisch.
„Sind sie etwa erst jetzt zur Arbeit erschienen, Herr Schmid? Was glauben Sie, was Sie sich hier erlauben können?“, wütete die Frau.
„Entschuldigen Sie, Frau Koller, meinem Sohn ging es nicht gut und dann –“
„Haben Sie etwa Ihren Sohn mitgebracht? Das ist absolut inakzeptabel! Wie können Sie es wagen –“
„Nein, nein, Frau Koller! Das ist nicht mein Sohn!“, unterbrach der Mann die Frau.
„Ich erwarte Sie in 10 Minuten in meinem Büro, Herr Schmid.“
Und somit war die Frau fort. Theo spürte einen zornigen Blick auf sich.
„Sieh nur, was du mir eingebrockt hast, Kleiner!“

#Bimbosan #Weihnachtsgeschichte
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vor 4 Tagen

Ein Weihnachtself auf Entdeckungsreise
Teil 4: Arbeit ganz anders

„Und jetzt?“, dachte Theo. Und just im selben Moment fing die graue Box an, nach oben zu fahren. Noch bevor sich der kleine Elf vom Schreck erholen konnte, gingen die Türen wieder auf. Der Mann stieg aus. Theo ging ihm schnell nach, bevor die unheimliche Box sich wieder zu bewegen anfing. Sie durchschritten einen grossen Raum. Er ähnelte der Güetzifabrikhalle des Weihnachtswunderlandes, nur dass es an Fröhlichkeit mangelte. Überall standen Schreibtische, und die Menschen daran sprachen ernst in Drähte an ihren Mündern. 
Plötzlich hielt der Mann vor Theo an und drehte sich zu ihm um. 
„Folgst du mir etwa, Bub?“, sagte der Mann.
„Ich heisse Theo Tannenzweig, nicht Bub, Herr Mensch.“
„Mach, dass du wegkommst; das ist kein Ort für Kinder.“
Der Mann setze sich an einen Schreibtisch und setzte einen Haarreif mit Draht vor dem Mund auf, wie ihn Theo schon bei den anderen Menschen gesehen hatte.
Der Mann sah erneut auf seine Armbanduhr und seufzte schwer.
„Wie heisst du denn, Herr Mensch?“, fragte der kleine Weihnachtself.
„Ich habe zu tun! Hau ab!“, zischte ihn der Mann unwirsch an.
„Was hast du denn zu tun? Ich kann ganz toll arbeiten!“
Der Mann schloss die Augen und rieb sich die Schläfen. Da kam ein weiblicher Mensch, eine Frau, an den Schreibtisch. 
„Sind sie etwa erst jetzt zur Arbeit erschienen, Herr Schmid? Was glauben Sie, was Sie sich hier erlauben können?“, wütete die Frau.
„Entschuldigen Sie, Frau Koller, meinem Sohn ging es nicht gut und dann –“
„Haben Sie etwa Ihren Sohn mitgebracht? Das ist absolut inakzeptabel! Wie können Sie es wagen –“
„Nein, nein, Frau Koller! Das ist nicht mein Sohn!“, unterbrach der Mann die Frau.
„Ich erwarte Sie in 10 Minuten in meinem Büro, Herr Schmid.“
Und somit war die Frau fort. Theo spürte einen zornigen Blick auf sich.
„Sieh nur, was du mir eingebrockt hast, Kleiner!“

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